Dillon This Silence Kills

This Silence Kills by Dillon mp3 downloads

This Silence Kills

0 Comments | 0 News

Dillon

12 Tracks | 42:53 min
Released 2011-11-17 on Bpitch Control
Cat. No. BPC240
Share:
MP3 320kbs  $11.99*
* Price includes Tax
#
Track Title
Artist
Add to Cart

Release Description

Das DJ Koze prophetische Qualitäten besitzt ist nicht erst seit dem Tag bekannt, als er sich erstmals unter seinem Guru-Pseudonym Swhaimi zu Beat meldete. Denn schon vor einigen Jahren orakelte er beispielweise über die Sängerin Dominique Dillon de Byington alias Dillon: „Sie singt angenehm unperfekt und wahrhaftig. Sie hat Charakter. Ich finde sie gut. Sie hat eine schöne Zukunft vor sich.“ Jene kommende Zeit die der weise Hanseat der jungen Künstlerin aus Berlin bereits damals prophezeite ist nun herangebrochen, denn Dillon hat sich in den letzten Jahren oft an ihr Klavier gesetzt und hinreißend leise Lieder geschrieben die unbedingt ganz laut gehört werden sollten. Aber wer ist sie eigentlich, diese Dillon die von sich behauptet nur auf der Autobahn wirklich zur Ruhe zu kommen? Einst kam sie auf verschlungenen Wegen von Brasilien nach Köln. Dort drehte sie irgendwann ein paar hinreißende Do-It-Yourself-Videos, die sie beim singen ihrer selbstkomponierten Songs am heimischen Klavier zeigen. Nachdem sie jene ganz ungeniert auf YouTube postete schauten ihr plötzlich ganz viele Menschen zu und sie avancierte über Nacht zur einer viel gesehenen neuen Female-Indiepop-Hoffnung. Am 27.6.2007 stand Dillon dann zum ersten Mal in Köln auf der Bühne, bewaffnet mit einem Keyboard, einem Mikrophon und einigen rohen, ungeschliffenen Songs, die eigentlich noch gar nicht fertig komponierte waren. Nach nicht ganz 30 Minuten war damals der Techno-HipHop-Rave-Zauber vorbei und Dillon hatte einen Weg eingeschlagen, der es ihr ermöglichte ihre musikalischen Leidenschaften zum zentralen Lebensmittelpunkt zu machen. Bis heute bildet ihre individuelle und erhabene Stimme das Zentrum ihrer Kunst und lädt ihre Songs mit ungeschminkten Seelenzuständen auf, die erzählen dass hier jemand singt, der nicht anders kann als seinen Emotionen mit Musik Ausdruck zu verleihen. Eine natürliche Qualität dank der Dillon gleich im Jahr nach ihrem Live-Debüt ganz viel tourte. Mit Keyboard und Megaphon unter dem Arm reiste sie kreuz und quer durch die deutsche Republik, begeisterte auf dem Melt! Festival und spielte im Vorprogramm von Tocotronic. Mit ihrer knappen, manchmal unfertigen, aber dennoch charmant auf den Punkt gebrachten Performance fand sie nicht nur überall neue Freunde. Sie fand auch mehr und mehr zu sich selbst und ihrem Songwriting. „Having had so much time to play live before going into the studio to record this record gave me the opportunity to really think about what I wanted every song to convey. It gave me the opportunity to expand my visions without any interruptions and let them ripen into what they are today.“ erklärt die 23-jährige heute mit Blick auf die Vergangenheit und Gegenwart auf Englisch, jener Sprache die sie lange vor der Deutschen erlernte. Nach einer digitalen Single auf Kitty-Yo, einer Kollaboration mit der befreundeten Kölner Pop-Techno-Truppe Coma („Aiming For Destruction“ erschien auf der BPitch Control Compilation „Werkschau“ Anfang 2011) sowie der Vinylsingle „Ludwig” auf Combination Records ist nun ihr Debütalbum „This Silence Kills“ fertig und bereichert den abwechslungsreichen Labelkatalog von BPitch Control mit einer weiteren stilistischen Facette, die eigentlich gar keine genuine ist. Denn ihre Songs verweilen irgendwo zwischen Chanson, Pop, Techno und digitalem Zirpen, ohne sich jemals wirklich für eine Heimat zu entscheiden. In ihrer Mitte schwebt Dillons variantenreiche Stimme und erzählt Geschichten von zurückgelassenen Zahnbürsten, Robotern auf der Suche nach Kristall, Berliner Bahnhofsarchitektur und Beinen die zu Spaghetti werden. Geschrieben hat sie ihre Lieder allein, produziert mit Thies Mynther und Tamer Fahri Özgönenc. Mynther ist als eine Hälfte des mysteriösen Duos Phantom/Ghost bekannt und lernte Dillon kennen, als sie einmal im Vorprogramm einer ihrer Shows spielte. Özgönenc, ist ein alter, nah stehender Seelenverwandter von ihr und auch als Teil des Post-Krautrock-Kollektivs MIT musikalisch aktiv. Gemeinsam mit ihren „partners in crime“ verbrachte Dillon im letzten bitterkalten Winter viel Zeit in einem Hamburger Studio und arrangierte zwölf ergreifend tiefschürfende Lieder zu deren Entstehung sie selbst verrät: „Driven by a situation, a human being, or a word I would sit at the piano and try to verbalise what I was feeling. This never took longer than perhaps 20 minutes: the birth of a song. Turning them into what they are today took days, weeks, months, years. We started recording at Clouds Hill Recordings in Hamburg in November 2010 and finished in April 2011. Thies, Tamer, and I would get together once a month and work day and night for a week. Go home, breathe, let it sink in, feel it, taste it, then go back into the studio the next month and continue working on the material. During this process it was extremely important to me to not lose the rawness of my demos whilst at the same time capturing my musical evolution and interests. It was definitely one of the most emotionally draining and simultaneously rewarding experiences yet. Dealing with my thoughts day in and day out. Hearing my voice and trying to move forward without giving up on the past. A lot of blood, sweat and tears went into this record, literally. I am not sure I could have done it without Thies and Tamer, who understood my visions and my fears and were able to translate those into music with me.“ Eine emotionale künstlerische Arbeitsmethode, aus der ein heiter bis wolkiges Album entstanden ist das zuweilen in düsterer Melancholie versinkt, dann plötzlich zur grellen Sonne aufschaut um anschließend wieder schnell abzutauchen in ein warmes, aber zerbrechliches Haus voller bunt tapezierter Räume. Das Dillon davon träumt ein Leben zu leben das sich allein durch Leidenschaften trägt ist in ihren Liedern mit jedem Ton, jedem Rhythmus und mit jedem Atemzug ihrer Stimme spürbar. Denn so schön zerbrechlich, gefühlvoll und direkt vom Herzen hat sich schon lange keine Newcomerin mehr selbst therapiert. Dass ihr Billie Holiday, Jean-Michel Basquiat und Jeff Buckley als inspirative Quellen aus der Vergangenheit zur Seite standen verwundert nicht weiter. Schließlich zeichnet sich auch das Werk jener verstorbenen Seelen durch eine authentisch gebrochene Tragik aus, an deren Horizont in Nebel gehüllt die Hoffung auf ein besseres Morgen schimmert. DJ Koze fühlte diese Qualität auch bei Dillon schon vor Jahren. Nun darf ihr der Rest der Welt von ihr überzeugen!

Release Credits: "Dillon - This Silence Kills", www.djtunes.com/artist/dillon ," released 2011-11-17 on Bpitch Control ,EAN/UPC880319534829/ , catalogue numberBPC240

Comments Box

Please to comment or sign up for a new account (for free).