Dominik Eulberg Diorama

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Diorama

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Dominik Eulberg

11 Tracks | 01:09:21 h
Released 2011-05-12 on Traum Schallplatten
Cat. No. Traum CD24
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MP3 320kbs  $11.99*
* Price includes Tax
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Release Description

Nach einem Jahr leidenschaftlichen, kreativen Schaffens erscheint Dominik Eulbergs viertes Album "Diorma" im Mai 2011 auf TRAUM.   Nach seiner "Heimischen Gefilde" CD vor zwei Jahren auf TRAUM, die den Preis der deutschen Schallplatten Kritik gewann und als erste CD mit Moderation in die Techno-Geschichte einging, hat Eulberg jetzt mit klarem Ziel vor Augen ein Album geschrieben, bei dem er alle Facetten elektronischer Musik ins Visier genommen hat. "Diorma" ist somit wieder etwas völlig eigenständiges und neues, eine Rückführung in den Urzustand Eulbergscher Klangkunst und das mit höchstem Anspruch und zeitgemäßem Sound-Kolorit. Eulberg hat sich die Messlatte extrem hoch gelegt, was dabei entstanden ist dürfe auch den größten Fan regelrecht "in den Boden rammen". Eulberg hat sich den Technomantel aufgeknöpft und hier zeitlose Elektronik geschrieben, wie man sie von ihm nicht erwartet hätte. Es ist das erste Album bei dem durchgehend "musiziert" wird, die Kunstfertigkeit von Anfang bis Ende ohne Unterbrechung hochgehalten wird. Für "Diorma" suchte Eulberg in Kooperation mit dem NABU die elf größten Natur-Wunder unserer heimischen Gefilde. Denn nicht nur an den exotischen Orten der Erde gibt es fantastische Errungenschaften der Natur: Auch vor unserer eigenen Haustür existieren verblüffende Wunder, deren Existenz jedoch meist verborgen bleibt. Nur bei genauem Hinschauen und dem Bewusstsein ihrer Geheimnisse, erblicken wir eine mirakulöse Welt. Zu dieser verborgenen Welt der Wunder wurde eigens ein grafisches Diorama konzipiert, eine bekannte Welt voller unbekannter Phänomene. Zu jedem Wunder komponierte Eulberg eigens ein Stück, bei dem die Dynamik bzw. die Klänge direkten Bezug auf das Wunder nehmen. Zudem beschreibt er die elf Phänomene, schon fast traditionell, mit lehrreichem Text auf der Innenseite des Covers... "Täuschungs-Blume" Den Auftakt des Albums macht "Täuschungs-Blume", eine schillernde musikalische Anekdote, bei der die Zeit still zu stehen scheint. Langsam aber mit Kontinuität fließen hier verlockende Melodien und treffen dabei auf nichts anderes als auf sich selbst. Ein frohlockendes Downbeat-Stück bei dem die raffinierte Ragwurz musikalisch umschrieben wird. Ihr Blütenstand sieht dem Körper einer Biene zum Täuschen ähnlich. Auch Sexuallockstoffe ahmt sie nach und lockt somit männliche Bienen zur Bestäubung an.   "Echomaus" "Echomaus" erinnert an grandiose Aphex Twin Ambient Alben, tastet sich elegant vor, bleibt in der Schwebe und kombiniert Echo Klänge mit wuchtigen Basslines; entwickelt sich nach hinten raus zu einem grandios-epischen Stück. Eine Reminiszenz an das raffinierten Echo-Ortungssystems der Fledermäuse, mit dem sie sich gar in völliger Dunkelheit zurecht finden und Beute jagen können.   "Das Neunauge" "Das Neunauge" wirkt bis zur Mitte des Stücks fast archaisch dubbig. Melodiefetzen setzen sich im Kopf zu neuen Gebilden zusammen, so wie die sieben Kiemen-Öffnungen, Nasenloch und Auge zusammen wie neun Augen erscheinen. Plötzlich schlägt das Stück eine andere Richtung ein, bekommt eine lebendige, ravige Note, ganz im Sinne des urtümlichen Neuenauges, dass sich nach mehreren Jahren von einem wurmartigen Larvenstadium schlagartig in einen vollständigen Fisch transformiert. Ein Stück voller Überraschungen.   "Teddy Tausendtop" "Teddy Tausendtop", das tapsige Bärtierchen, bietet mit seinen Auferstehungsfähigkeiten eine reizvolle Vorlage für die musikalische Umsetzung. Eulberg komponiert hier brillante Beats und benutzt Synthesizer die eine Zeitlosigkeit erzeugen und gekonnt Magie verströmen, andere Synthesizer setzten auf Dynamikwechsel, die ganz im Sinne des Naturwunders wie ein Tropfen Wasser der leblosen Hülle wieder Leben einhauchen. Ganz ohne Worte, ein kleines Meisterwerk.   "Islandmuschel 400" Das intensivste und martialischste Stück des Albums, das derart unter die Haut geht, dass man es entweder immer wieder hören will oder nur in bestimmten Momenten. Grandiose Akkorde, unglaubliches Panorama; monumental wie die steinalte Islandmuschel, mit ihren mehr als 400 Jahren Lebenserwartung.   "Die 3 Millionen Musketiere" Einer für alle, alle für einen. Kollektivgefühl wie man es nur von den ersten Raves Anfang der 90er kennt und in den Momenten vollkommener Glückseligkeit wenn der erste Strahl der erweckten Sonne sich den Weg durch das Industrieglas bahnt. Eulberg entfacht hier wie kein anderer ein urgewaltiges, musikalisches Feuerwerk mittels grandioser Break-Beats, energetischer Srombasslinien und perlenden Melodien wie man sie aus guten alten Zeiten kennt. Euphorische Gänsehautmusik!   "H2O" Was würde dem Lebenselixier mehr Respekt erweisen als fliesende Akkorde in einem Meer von Klängen die nie mehr darstellen wollen als völlige Zeitlosigkeit und die Schönheit der Schöpfung. Das Stück hat eine Kraft an der man sich hochziehen kann, die nie endet, nie enden will. So wie Wasser verschiedene Aggregatzustände annehmen kann, entstand ein Stück das viele verschiedene Elemente derart fließend miteinander verbindet, dass es fast unfassbar erscheint, selbst nach mehrmaligem Hören. Eulberg vertont die Komplexität dieser Verbindung mit Bravour. Ein zentraler Moment des Albums.   "Der Tanz der Glühwürmchen" Nach den aufwühlenden Stücken "Die 3 Millionen Musketiere" und "H20" platziert Eulberg mit viel Sinn für das Gefühl einen Track an dieser Stelle, der dem Hörer eine kurze Phase der Entspannung gönnt. Dann aber beginnen die Leuchtkäfer mit ihrem euphorischen Paarungstanz im fahlen Grün der Biolumineszenz und es wird einem schon hier gewahr: Dieses Album ist ein absoluter Glücksgriff für die Technoszene, zeigt es das es Musik abseits der DJ Kultur gibt die viel mehr bewegt als ein stumpfes Kopfnicken.   "Aeronaut" Das sich der Mauersegler in seiner Eleganz des Fluges kaum von einem anderen Vogel überbieten lässt, betont Eulberg mit seinen fast schwebenden Melodien die sorglos durch die Lüfte kreisen. Nahezu sein ganzes Leben verbringt er in der Luft; frisst und trinkt hier, betreibt hier Körperpflege, schläft hier, und vermag sogar die Paarung im Flug zu erledigen. Das er sich aber doch zur Brut auf festen Boden begeben muss, versinnbildlicht dieser unglaublich programmierte Beat der unerbitterlich derart komplex die Synapsen massiert, das man auch hier schon von einem Wunder sprechen kann.   "Wenn es Perlen regnet" Ein Plädoyer an die Schönheit der Natur aber auch an die Welt der Melodien, die kaum ein anderer Techno Künstler so beherrscht und konsequent vertritt wie Dominik Eulberg. Ein Stück zwischen Romantik und Technorealität, bei dem das herrliche Abperlen von Regen auf bestimmten Blättern skizziert wird. Wie das gleichmässige Prasseln eines warmen Sommerregens fließen hier Melodien ineinander bis sie sich in einem sintflutartigen Spektakel ergießen.   "Metamorphose" Die Verwandlung einer glibberigen Raupe zu einem filigranen Schmetterling ist ein wahres Wunder. Den Zauber dieser Metamorphose stellt Eulberg in einem wunderschönen Soundtrack mit cineastischer, frankophiler Qualität dar. Das Stück steht aber auch gleichzeitig für die musikalische Wandlungsfähigkeit des Künstlers und die Verwandlung, die Eulberg selbst während der Entstehung von "Diorama" durchlebt hat. Das Ende des Albums – aber irgendwie auch ein Anfang.

Release Credits: "Dominik Eulberg - Diorama", www.djtunes.com/artist/dominik-eulberg ," released 2011-05-12 on Traum Schallplatten ,EAN/UPC880319508929/ , catalogue numberTraum CD24

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