<![CDATA[DJTUNES' Frittenbude Artist Feed]]> http://www.djtunes.com/frittenbude?feed=1 Sat, 10 Dec 2016 14:43:23 +0000 support@djtunes.com (DJTUNES.COM GmbH) support@djtunes.com All rights reserved by DJTUNES.COM GmbH http://www.djtunes.com/public/images/logo/djtunes_logo.png <![CDATA[DJTUNES' Frittenbude Artist Feed]]> http://www.djtunes.com/frittenbude?feed=1 Zend_Feed en http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss 0 <![CDATA[Zukunft aus Champagner - Frittenbude]]> http://www.djtunes.com/frittenbude/audiolith-doin-our-thing-vol-4/zukunft-aus-champagner__7969916 Zukunft aus Champagner - Frittenbude

  Duration: 00:02:55
Release date: 2016-10-28
Label: Audiolith
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Fri, 28 Oct 2016 00:00:00 +0000 http://www.djtunes.com/frittenbude/audiolith-doin-our-thing-vol-4/zukunft-aus-champagner__7969916
<![CDATA[Rave ist kein Hobby (Joney Remix) - Frittenbude]]> http://www.djtunes.com/frittenbude/audiolith-doin-our-thing-vol-4/rave-ist-kein-hobby-joney-remix__7969934 Rave ist kein Hobby (Joney Remix) - Frittenbude

  Duration: 00:03:54
Release date: 2016-10-28
Label: Audiolith
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Fri, 28 Oct 2016 00:00:00 +0000 http://www.djtunes.com/frittenbude/audiolith-doin-our-thing-vol-4/rave-ist-kein-hobby-joney-remix__7969934
<![CDATA[Audiolith - Doin' Our Thing, Vol. 4 - Various Artists]]> http://www.djtunes.com/various-artists-16/audiolith-doin-our-thing-vol-4 Audiolith - Doin' Our Thing, Vol. 4 - Various Artists

  Track list:
Erfolg - Waving The Guns
Cool ist mir zu kalt - Finna
Zukunft aus Champagner - Frittenbude
Era - DiscoCtrl
My Summer - Ira Atari
O O O - Captain Capa
Zeitlupe - Kobito
Hinten im Garten - Tubbe
San Francisco - Bondage Fairies
Homesick - FUCK ART, LET'S DANCE!
Hallo Provinz - Egotronic
Solange es brennt - Feine Sahne Fischfilet
Bonjour Tristesse - Trouble Orchestra
Kasos - Der Tante Renate & Steinborn
Rush - Brazed
Schaschlik & Schnaps - Florida Klaus
Fiefbergen - Neonschwarz
Technopunk, das sind wir - Saalschutz
Noch nicht komplett im Arsch - Banda Comunale
Punkopa & Nazifreie Zone (feat. Captain Gips & Johnny Mauser) - Tubbe
Und alle so Yeah (Der Tante Renate Remix) - Saalschutz
Nach Bahrenfeld im Suff - Captain Gips
Frida Kahlo (Yunis Remix) - DiscoCtrl
Shift Dot Shift Nine - Der Tante Renate & Steinborn
Rave ist kein Hobby (Joney Remix) - Frittenbude
Keine Lieder über Liebe (Ulliversal Remix) - Waving The Guns
Das Goldene Ticket (AMR Remix) - Neonschwarz
Schubserei - Trouble Orchestra
Punkopa (The Photsans Remix) - Tubbe
Einself (Simelli Remix) - Trouble Orchestra
Komplett im Arsch (The Micronaut Remix) - Feine Sahne Fischfilet
We're Manicals! (Brazed Remix) - FUCK ART, LET'S DANCE!
About Blank (Kalipo Remix) - Kobito
Stiff Little Spinners, Pt. 2 (Continuous Mix) - Joney

Description:
Moin, meine Name ist Lars Lewerenz und in den Händen hältst Du die 250ste Veröffentlichung unseres kleinen Imprints namens Audiolith. Seit 2003 haben wir ungefähr 1623 Titel auf verschiedenen Medien rausgebracht. Auf CD, Vinyl, MP3 oder als Streams von irgendwas über 50 Menschen, die Musik machen. Immer noch höre ich jeden Titel wirklich gerne. Es gibt eigentlich nichts, was sich nicht mehr richtig anfühlt rausgebracht zu haben. Für mich somit wirklich zeitlos. Generell ist seit 2003 eine Menge passiert und irgendwie auch vieles gleich geblieben. Ob ich mich verändert habe? Eigentlich nicht wirklich bzw. wahrscheinlich sehr. Es ist jetzt der vierte Sampler, der mit dem Slogan "Doin' Our Thing" betitelt ist. Hier geht es eigentlich nicht nur um mich oder die "Firma" Audiolith. Es geht um die Summe der einzelnen Teile. Würde jemand den Scheiß nicht rausbringen, könntest Du dies Ding hier nicht in der Hand halten. Würde niemand Musik machen, hätten wir nichts zum rausbringen. Absurd, wenn es doch eigentlich “nur" um Musik geht, gebannt auf ein Format. Und das ist es eben. Es geht um mehr. Aber um was. Um das zu machen, worauf ich, wir, Ihr Bock habt, so pathetisch es klingen mag - aber es ist nicht mehr und nicht weniger. Vielleicht für jemanden zu viel oder für jemand anderes zu wenig. Festzustellen ist auf jeden Fall, dass ich mir nichts Besseres vorstellen kann zu tun. Ob es ewig so weitergeht? Wer weiß. Ich werde versuchen alles dafür zu tun.   Dein Audiolith Audiolith wie Monolith nur mit Audio! Soli-Anfragen beantworten. Das Wochenende ruhig machen, mal was raushauen, Stress suchen, zuhören, Familie gründen, Telefonkonferenz schwänzen, Ausbildung anfangen, wegballern, wegfahren, Leute anrufen, Blow your mind with good music! Im Kleinen anfangen, bei sich anfangen, skeptisch bleiben, Privilegien checken, um sich rum schauen, Neues ausprobieren, offen sein, Ideen haben, Ideen vergessen, haben generell, abschweifen, das Ziel aus den Augen verlieren, oben unten alles. Hinterfragen, motivieren, Zeit geben, Nase spülen, bedroht werden, klarstellen, klar stehen, verbinden, Netzwerke bauen, Solidarität zeigen, nicht nur labern, Straße gehen, in Bewegung bleiben, Sprüche klopfen, “Platten pressen, Pilze fressen, Ideale nicht vergessen”. Warum macht man eigentlich noch mal das hier und arbeitet nicht für die Stadt oder so? Neues lernen, Sachen checken (jeder kann ein paar CDs herstellen), Krise kriegen, nostalgisch werden, bloß nicht von “früher” reden, Freidrinks abgreifen, Hotel kaputt machen, Hotel einrichten, irgendwas mit Internet, überzeugen, Facebook-Chat, Molotow-Toilette, ICE-Bordbistro, Recyclinghof. Music Music Music. Menschen Menschen Menschen. Was sind das für Zeiten? Was ist das für ein Gespräch? Niemals auf die Knie vor den Hunden! 250 Dinger? Wer soll die denn alle fressen?
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Fri, 28 Oct 2016 00:00:00 +0000 http://www.djtunes.com/various-artists-16/audiolith-doin-our-thing-vol-4
<![CDATA[Westberlin Meskalin - Frittenbude]]> http://www.djtunes.com/frittenbude/gaensemuseum/westberlin-meskalin__6802871 Westberlin Meskalin - Frittenbude

  Duration: 00:04:24
Release date: 2015-10-22
Label: Audiolith
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Thu, 22 Oct 2015 00:00:00 +0000 http://www.djtunes.com/frittenbude/gaensemuseum/westberlin-meskalin__6802871
<![CDATA[Matthias Schweighöfer - Frittenbude]]> http://www.djtunes.com/frittenbude/gaensemuseum/matthias-schweighoefer__6802870 Matthias Schweighöfer - Frittenbude

  Duration: 00:04:06
Release date: 2015-10-22
Label: Audiolith
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Thu, 22 Oct 2015 00:00:00 +0000 http://www.djtunes.com/frittenbude/gaensemuseum/matthias-schweighoefer__6802870
<![CDATA[Gänsemuseum - Frittenbude]]> http://www.djtunes.com/frittenbude/gaensemuseum Gänsemuseum - Frittenbude

  Track list:
Fetzen aus Absicht (feat. Anne) - Frittenbude
Ein Haus aus Pflastersteinen (feat. Saalschutz) - Frittenbude
Matthias Schweighöfer - Frittenbude
Westberlin Meskalin - Frittenbude
Mein Spatz (feat. jamesreindeer) - Frittenbude

Description:
Frittenbude haben schon immer lieber geschwitzt anstatt zu schlafen. In neun Jahren haben Johannes Rögner, Jakob Häglsperger und Martin Steer noch jeden versifften Jugendzentrumfußboden mit dem Shirt aufgewischt. Frittenbude haben aber ebenfalls schon immer lieber Statements abgeliefert statt zu schweigen. Die drei Exil-Bajuwaren haben den gesamtdeutschen Alltagsabfuck mit klarobskuren Worten umzingelt anstatt mit erhobenem Zeigefinger Gemeinplätze abzusabbern. Drei Alben lang ging das gut. Nachtigall kam 2008, Katzengold 2010, Delfinarium 2012 und dann erst mal nichts mehr, oder zumindest sehr wenig. Es war Zeit für »Urlaub vom Feiern«, das heißt: »Urlaub in Bayern«, wo sie schon lange nicht mehr leben (wollen, können, sollen). Es war höchste Zeit, den Frontallappen auszuwringen und sich neu aufzustellen. Rave ist schließlich, das wissen Frittenbude am besten, kein Hobby. Und wenn die Passion erst zur Profession geworden ist, muss Bewegung her. Nur bitte, bitte keinen Vorsprung durch Hektik forcieren. Es ging ja doch weiter in den drei Jahren, die zwischen Delfinarium und dem vierten Album Küken des Orion verstrichen sind. Für jeden anders, aber für alle gemeinsam. Häglsperger hat für Marcus Wiebusch und Fuck Art, Let’s Dance produziert und debütierte 2014 mit fluffigen House-Anleihen als Kalipo auf ANTIME, dem zum Netzwerk mutierten ehemaligen Netlabel von Martin Steer, der nebenbei solo an einem Album mit experimentellem Techno arbeitete und an einer neuen Platte seiner Band pandoras.box feilte. Johannes Rögner pushte derweil über sein Imprint Anette Records frische Cuts wie andere verschnittenes Gras und nahm wie nebenbei mit Kevin Hamann alias ClickClickDecker unter dem Namen Lama L.A. ein Album auf. Für ihre umjubelten Konzerte haben sie in der Zeit selten zusammengefunden, trotzdem: Die Küken des Orion reichten sich am Sternenhimmel friedlich und inspirierter denn je die Flügel. In der Musikwelt gilt ja: Wenn die Zeitspannen länger werden, steigt die Spannung an. Was es heißt, wenn Frittenbude nach drei Jahren ambitionierter und kompromissloser zurückkommen? Heißen wird es zumindest: Frittenbude seien jetzt erwachsen geworden. Vielleicht sogar: Frittenbude würden jetzt Diskursrock machen. Denn sie hängen mittlerweile mit Dirk von Lotzow von Tocotronic ab, paffen womöglich Selbstgedrehte und palavern über die Übel des Neoliberalismus. Oder etwa: Frittenbude wären zum Prog Rock-Act in Stadiongröße mutiert, komplett mit Kinderchor, riesigem Analog-Fuhrpark, Live-Drummer und Keyboard-Mensch auf der Bühne. Wenn nicht sogar: Die wollen jetzt Avantgarde versuchen. Mit zig impliziten Querverweisen auf die Musikgeschichte, sogar einer verkappten Coverversion von diesem einen Wir Sind Helden-Song und avancierterem Sounddesign als je zuvor. Das wäre natürlich totaler Quatsch. Aber irgendwie auch nicht unrichtig. Es ist nichts, wie es aussieht. Denn Frittenbude sind die Alten geblieben, das heißt: Sie sind offen geblieben. Das heißt: Sie schauen weiterhin nach hinten, links und rechts, während sie voran gehen. Das Eigene haben sie dabei zwischen Alt und Neu wiedergefunden. Frittenbude bleiben Frittenbude und sind ein ganzes Stück weiter. Die bratzigen Knarzbässe wurden nicht über Bord geworfen, die zuckrigen Hooks ebenfalls nicht. Küken des Orion hat noch Hits wie »Die Möglichkeit eines Lamas« und druckreiche Hymen wie »Stürzende Helden«, es hat sich aber noch viel mehr in das runde Gesamtbild eingeschmuggelt, das Frittenbude mit Analog-Synthies, Samples, Gitarren und Vocals zwischen Sprech und Gesang 2015 eindrucksvoller denn je zeichnen. Das ist Kunst, nicht erst in tausend Jahren. Und wer darüber Electropunk für tot erklären will, soll das gerne machen – Frittenbude drehen solange den Bass raus und dann genüsslich wieder rein, um die geifernden Spatzen von den Dächern zu fegen. Frittenbudes stilistische Offenheit ist weder neu noch beschränkt sie sich rein auf die Musik. Sie war, ist und bleibt das beste Gegenmittel gegen die scheuverklappte Gesamtsituation. Frittenbude sind nicht immer dagegen, aber selten dafür. Und sehen keinesfalls schwarz-weiß. Über das engagierte Sloganeering ihrer früheren Alben wurden allzu oft die lyrische Substanz ihre Texte übersehen – sei’s drum, der Zweck heiligte selbst das Gekrittel. Küken des Orion gibt sich aber nicht mehr mit Verdaulichem zufrieden, will quer durch den Magen geschoben werden. Wenn die Dinge komplexer werden, müssen die Kommentare komplizierter werden. Die Anleitung zum Selberdenken wird von Frittenbude nicht vorgeschrieben. Alles andere wäre auch widersinnig. Frittenbude ist immer noch das, was ihr draus macht. Nur ein bisschen mehr davon. Also, was heißt das alles jetzt noch mal? Das heißt das: »Michael Jackson Hatte Recht«: Du bist nicht allein. Frittenbude werden bei euch sein. Sie sind so klar wie noch nie, sie sind so da wie noch nie. Alles wird neu.
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Thu, 22 Oct 2015 00:00:00 +0000 http://www.djtunes.com/frittenbude/gaensemuseum
<![CDATA[Küken des Orion - Frittenbude]]> http://www.djtunes.com/frittenbude/kueken-des-orion Küken des Orion - Frittenbude

  Track list:
Army of Küken - Frittenbude
Die Möglichkeit eines Lamas - Frittenbude
Stürzende Helden - Frittenbude
Endlich unendlich - Frittenbude
Was am Ende bleibt (feat. Dirk von Lowtzow) - Frittenbude
So da wie noch nie - Frittenbude
Schlachtfeld der Schande - Frittenbude
Padmé - Frittenbude
Alles wird Staub - Frittenbude
Ostsee, California - Frittenbude
The Striz - Frittenbude
Rave ist kein Hobby - Frittenbude
Michael Jackson hatte Recht - Frittenbude

Description:
Frittenbude haben schon immer lieber geschwitzt anstatt zu schlafen. In neun Jahren haben Johannes Rögner, Jakob Häglsperger und Martin Steer noch jeden versifften Jugendzentrumfußboden mit dem Shirt aufgewischt. Frittenbude haben aber ebenfalls schon immer lieber Statements abgeliefert statt zu schweigen. Die drei Exil-Bajuwaren haben den gesamtdeutschen Alltagsabfuck mit klarobskuren Worten umzingelt anstatt mit erhobenem Zeigefinger Gemeinplätze abzusabbern. Drei Alben lang ging das gut. Nachtigall kam 2008, Katzengold 2010, Delfinarium 2012 und dann erst mal nichts mehr, oder zumindest sehr wenig. Es war Zeit für »Urlaub vom Feiern«, das heißt: »Urlaub in Bayern«, wo sie schon lange nicht mehr leben (wollen, können, sollen). Es war höchste Zeit, den Frontallappen auszuwringen und sich neu aufzustellen. Rave ist schließlich, das wissen Frittenbude am besten, kein Hobby. Und wenn die Passion erst zur Profession geworden ist, muss Bewegung her. Nur bitte, bitte keinen Vorsprung durch Hektik forcieren. Es ging ja doch weiter in den drei Jahren, die zwischen Delfinarium und dem vierten Album Küken des Orion verstrichen sind. Für jeden anders, aber für alle gemeinsam. Häglsperger hat für Marcus Wiebusch und Fuck Art, Let’s Dance produziert und debütierte 2014 mit fluffigen House-Anleihen als Kalipo auf ANTIME, dem zum Netzwerk mutierten ehemaligen Netlabel von Martin Steer, der nebenbei solo an einem Album mit experimentellem Techno arbeitete und an einer neuen Platte seiner Band pandoras.box feilte. Johannes Rögner pushte derweil über sein Imprint Anette Records frische Cuts wie andere verschnittenes Gras und nahm wie nebenbei mit Kevin Hamann alias ClickClickDecker unter dem Namen Lama L.A. ein Album auf. Für ihre umjubelten Konzerte haben sie in der Zeit selten zusammengefunden, trotzdem: Die Küken des Orion reichten sich am Sternenhimmel friedlich und inspirierter denn je die Flügel. In der Musikwelt gilt ja: Wenn die Zeitspannen länger werden, steigt die Spannung an. Was es heißt, wenn Frittenbude nach drei Jahren ambitionierter und kompromissloser zurückkommen? Heißen wird es zumindest: Frittenbude seien jetzt erwachsen geworden. Vielleicht sogar: Frittenbude würden jetzt Diskursrock machen. Denn sie hängen mittlerweile mit Dirk von Lotzow von Tocotronic ab, paffen womöglich Selbstgedrehte und palavern über die Übel des Neoliberalismus. Oder etwa: Frittenbude wären zum Prog Rock-Act in Stadiongröße mutiert, komplett mit Kinderchor, riesigem Analog-Fuhrpark, Live-Drummer und Keyboard-Mensch auf der Bühne. Wenn nicht sogar: Die wollen jetzt Avantgarde versuchen. Mit zig impliziten Querverweisen auf die Musikgeschichte, sogar einer verkappten Coverversion von diesem einen Wir Sind Helden-Song und avancierterem Sounddesign als je zuvor. Das wäre natürlich totaler Quatsch. Aber irgendwie auch nicht unrichtig. Es ist nichts, wie es aussieht. Denn Frittenbude sind die Alten geblieben, das heißt: Sie sind offen geblieben. Das heißt: Sie schauen weiterhin nach hinten, links und rechts, während sie voran gehen. Das Eigene haben sie dabei zwischen Alt und Neu wiedergefunden. Frittenbude bleiben Frittenbude und sind ein ganzes Stück weiter. Die bratzigen Knarzbässe wurden nicht über Bord geworfen, die zuckrigen Hooks ebenfalls nicht. Küken des Orion hat noch Hits wie »Die Möglichkeit eines Lamas« und druckreiche Hymen wie »Stürzende Helden«, es hat sich aber noch viel mehr in das runde Gesamtbild eingeschmuggelt, das Frittenbude mit Analog-Synthies, Samples, Gitarren und Vocals zwischen Sprech und Gesang 2015 eindrucksvoller denn je zeichnen. Das ist Kunst, nicht erst in tausend Jahren. Und wer darüber Electropunk für tot erklären will, soll das gerne machen – Frittenbude drehen solange den Bass raus und dann genüsslich wieder rein, um die geifernden Spatzen von den Dächern zu fegen. Frittenbudes stilistische Offenheit ist weder neu noch beschränkt sie sich rein auf die Musik. Sie war, ist und bleibt das beste Gegenmittel gegen die scheuverklappte Gesamtsituation. Frittenbude sind nicht immer dagegen, aber selten dafür. Und sehen keinesfalls schwarz-weiß. Über das engagierte Sloganeering ihrer früheren Alben wurden allzu oft die lyrische Substanz ihre Texte übersehen – sei’s drum, der Zweck heiligte selbst das Gekrittel. Küken des Orion gibt sich aber nicht mehr mit Verdaulichem zufrieden, will quer durch den Magen geschoben werden. Wenn die Dinge komplexer werden, müssen die Kommentare komplizierter werden. Die Anleitung zum Selberdenken wird von Frittenbude nicht vorgeschrieben. Alles andere wäre auch widersinnig. Frittenbude ist immer noch das, was ihr draus macht. Nur ein bisschen mehr davon. Also, was heißt das alles jetzt noch mal? Das heißt das: »Michael Jackson Hatte Recht«: Du bist nicht allein. Frittenbude werden bei euch sein. Sie sind so klar wie noch nie, sie sind so da wie noch nie. Alles wird neu.
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Thu, 20 Aug 2015 00:00:00 +0000 http://www.djtunes.com/frittenbude/kueken-des-orion
<![CDATA[Die Möglichkeit eines Lamas - Frittenbude]]> http://www.djtunes.com/frittenbude/die-moeglichkeit-eines-lamas Die Möglichkeit eines Lamas - Frittenbude

  Track list:
Die Möglichkeit eines Lamas - Frittenbude

Description:
Frittenbude haben schon immer lieber geschwitzt anstatt zu schlafen. In neun Jahren haben Johannes Rögner, Jakob Häglsperger und Martin Steer noch jeden versifften Jugendzentrumfußboden mit dem Shirt aufgewischt. Frittenbude haben aber ebenfalls schon immer lieber Statements abgeliefert statt zu schweigen. Die drei Exil-Bajuwaren haben den gesamtdeutschen Alltagsabfuck mit klarobskuren Worten umzingelt anstatt mit erhobenem Zeigefinger Gemeinplätze abzusabbern. Drei Alben lang ging das gut. Nachtigall kam 2008, Katzengold 2010, Delfinarium 2012 und dann erst mal nichts mehr, oder zumindest sehr wenig. Es war Zeit für »Urlaub vom Feiern«, das heißt: »Urlaub in Bayern«, wo sie schon lange nicht mehr leben (wollen, können, sollen). Es war höchste Zeit, den Frontallappen auszuwringen und sich neu aufzustellen. Rave ist schließlich, das wissen Frittenbude am besten, kein Hobby. Und wenn die Passion erst zur Profession geworden ist, muss Bewegung her. Nur bitte, bitte keinen Vorsprung durch Hektik forcieren. Es ging ja doch weiter in den drei Jahren, die zwischen Delfinarium und dem vierten Album Küken des Orion verstrichen sind. Für jeden anders, aber für alle gemeinsam. Häglsperger hat für Marcus Wiebusch und Fuck Art, Let’s Dance produziert und debütierte 2014 mit fluffigen House-Anleihen als Kalipo auf ANTIME, dem zum Netzwerk mutierten ehemaligen Netlabel von Martin Steer, der nebenbei solo an einem Album mit experimentellem Techno arbeitete und an einer neuen Platte seiner Band pandoras.box feilte. Johannes Rögner pushte derweil über sein Imprint Anette Records frische Cuts wie andere verschnittenes Gras und nahm wie nebenbei mit Kevin Hamann alias ClickClickDecker unter dem Namen Lama L.A. ein Album auf. Für ihre umjubelten Konzerte haben sie in der Zeit selten zusammengefunden, trotzdem: Die Küken des Orion reichten sich am Sternenhimmel friedlich und inspirierter denn je die Flügel. In der Musikwelt gilt ja: Wenn die Zeitspannen länger werden, steigt die Spannung an. Was es heißt, wenn Frittenbude nach drei Jahren ambitionierter und kompromissloser zurückkommen? Heißen wird es zumindest: Frittenbude seien jetzt erwachsen geworden. Vielleicht sogar: Frittenbude würden jetzt Diskursrock machen. Denn sie hängen mittlerweile mit Dirk von Lotzow von Tocotronic ab, paffen womöglich Selbstgedrehte und palavern über die Übel des Neoliberalismus. Oder etwa: Frittenbude wären zum Prog Rock-Act in Stadiongröße mutiert, komplett mit Kinderchor, riesigem Analog-Fuhrpark, Live-Drummer und Keyboard-Mensch auf der Bühne. Wenn nicht sogar: Die wollen jetzt Avantgarde versuchen. Mit zig impliziten Querverweisen auf die Musikgeschichte, sogar einer verkappten Coverversion von diesem einen Wir Sind Helden-Song und avancierterem Sounddesign als je zuvor. Das wäre natürlich totaler Quatsch. Aber irgendwie auch nicht unrichtig. Es ist nichts, wie es aussieht. Denn Frittenbude sind die Alten geblieben, das heißt: Sie sind offen geblieben. Das heißt: Sie schauen weiterhin nach hinten, links und rechts, während sie voran gehen. Das Eigene haben sie dabei zwischen Alt und Neu wiedergefunden. Frittenbude bleiben Frittenbude und sind ein ganzes Stück weiter. Die bratzigen Knarzbässe wurden nicht über Bord geworfen, die zuckrigen Hooks ebenfalls nicht. Küken des Orion hat noch Hits wie »Die Möglichkeit eines Lamas« und druckreiche Hymen wie »Stürzende Helden«, es hat sich aber noch viel mehr in das runde Gesamtbild eingeschmuggelt, das Frittenbude mit Analog-Synthies, Samples, Gitarren und Vocals zwischen Sprech und Gesang 2015 eindrucksvoller denn je zeichnen. Das ist Kunst, nicht erst in tausend Jahren. Und wer darüber Electropunk für tot erklären will, soll das gerne machen – Frittenbude drehen solange den Bass raus und dann genüsslich wieder rein, um die geifernden Spatzen von den Dächern zu fegen. Frittenbudes stilistische Offenheit ist weder neu noch beschränkt sie sich rein auf die Musik. Sie war, ist und bleibt das beste Gegenmittel gegen die scheuverklappte Gesamtsituation. Frittenbude sind nicht immer dagegen, aber selten dafür. Und sehen keinesfalls schwarz-weiß. Über das engagierte Sloganeering ihrer früheren Alben wurden allzu oft die lyrische Substanz ihre Texte übersehen – sei’s drum, der Zweck heiligte selbst das Gekrittel. Küken des Orion gibt sich aber nicht mehr mit Verdaulichem zufrieden, will quer durch den Magen geschoben werden. Wenn die Dinge komplexer werden, müssen die Kommentare komplizierter werden. Die Anleitung zum Selberdenken wird von Frittenbude nicht vorgeschrieben. Alles andere wäre auch widersinnig. Frittenbude ist immer noch das, was ihr draus macht. Nur ein bisschen mehr davon. Also, was heißt das alles jetzt noch mal? Das heißt das: »Michael Jackson Hatte Recht«: Du bist nicht allein. Frittenbude werden bei euch sein. Sie sind so klar wie noch nie, sie sind so da wie noch nie. Alles wird neu.
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Thu, 30 Jul 2015 00:00:00 +0000 http://www.djtunes.com/frittenbude/die-moeglichkeit-eines-lamas
<![CDATA[Stürzende Helden - Frittenbude]]> http://www.djtunes.com/frittenbude/stuerzende-helden Stürzende Helden - Frittenbude

  Track list:
Stürzende Helden - Frittenbude

Description:
Frittenbude haben schon immer lieber geschwitzt anstatt zu schlafen. In neun Jahren haben Johannes Rögner, Jakob Häglsperger und Martin Steer noch jeden versifften Jugendzentrumfußboden mit dem Shirt aufgewischt. Frittenbude haben aber ebenfalls schon immer lieber Statements abgeliefert statt zu schweigen. Die drei Exil-Bajuwaren haben den gesamtdeutschen Alltagsabfuck mit klarobskuren Worten umzingelt anstatt mit erhobenem Zeigefinger Gemeinplätze abzusabbern. Drei Alben lang ging das gut. Nachtigall kam 2008, Katzengold 2010, Delfinarium 2012 und dann erst mal nichts mehr, oder zumindest sehr wenig. Es war Zeit für »Urlaub vom Feiern«, das heißt: »Urlaub in Bayern«, wo sie schon lange nicht mehr leben (wollen, können, sollen). Es war höchste Zeit, den Frontallappen auszuwringen und sich neu aufzustellen. Rave ist schließlich, das wissen Frittenbude am besten, kein Hobby. Und wenn die Passion erst zur Profession geworden ist, muss Bewegung her. Nur bitte, bitte keinen Vorsprung durch Hektik forcieren. Es ging ja doch weiter in den drei Jahren, die zwischen Delfinarium und dem vierten Album Küken des Orion verstrichen sind. Für jeden anders, aber für alle gemeinsam. Häglsperger hat für Marcus Wiebusch und Fuck Art, Let’s Dance produziert und debütierte 2014 mit fluffigen House-Anleihen als Kalipo auf ANTIME, dem zum Netzwerk mutierten ehemaligen Netlabel von Martin Steer, der nebenbei solo an einem Album mit experimentellem Techno arbeitete und an einer neuen Platte seiner Band pandoras.box feilte. Johannes Rögner pushte derweil über sein Imprint Anette Records frische Cuts wie andere verschnittenes Gras und nahm wie nebenbei mit Kevin Hamann alias ClickClickDecker unter dem Namen Lama L.A. ein Album auf. Für ihre umjubelten Konzerte haben sie in der Zeit selten zusammengefunden, trotzdem: Die Küken des Orion reichten sich am Sternenhimmel friedlich und inspirierter denn je die Flügel. In der Musikwelt gilt ja: Wenn die Zeitspannen länger werden, steigt die Spannung an. Was es heißt, wenn Frittenbude nach drei Jahren ambitionierter und kompromissloser zurückkommen? Heißen wird es zumindest: Frittenbude seien jetzt erwachsen geworden. Vielleicht sogar: Frittenbude würden jetzt Diskursrock machen. Denn sie hängen mittlerweile mit Dirk von Lotzow von Tocotronic ab, paffen womöglich Selbstgedrehte und palavern über die Übel des Neoliberalismus. Oder etwa: Frittenbude wären zum Prog Rock-Act in Stadiongröße mutiert, komplett mit Kinderchor, riesigem Analog-Fuhrpark, Live-Drummer und Keyboard-Mensch auf der Bühne. Wenn nicht sogar: Die wollen jetzt Avantgarde versuchen. Mit zig impliziten Querverweisen auf die Musikgeschichte, sogar einer verkappten Coverversion von diesem einen Wir Sind Helden-Song und avancierterem Sounddesign als je zuvor. Das wäre natürlich totaler Quatsch. Aber irgendwie auch nicht unrichtig. Es ist nichts, wie es aussieht. Denn Frittenbude sind die Alten geblieben, das heißt: Sie sind offen geblieben. Das heißt: Sie schauen weiterhin nach hinten, links und rechts, während sie voran gehen. Das Eigene haben sie dabei zwischen Alt und Neu wiedergefunden. Frittenbude bleiben Frittenbude und sind ein ganzes Stück weiter. Die bratzigen Knarzbässe wurden nicht über Bord geworfen, die zuckrigen Hooks ebenfalls nicht. Küken des Orion hat noch Hits wie »Die Möglichkeit eines Lamas« und druckreiche Hymen wie »Stürzende Helden«, es hat sich aber noch viel mehr in das runde Gesamtbild eingeschmuggelt, das Frittenbude mit Analog-Synthies, Samples, Gitarren und Vocals zwischen Sprech und Gesang 2015 eindrucksvoller denn je zeichnen. Das ist Kunst, nicht erst in tausend Jahren. Und wer darüber Electropunk für tot erklären will, soll das gerne machen – Frittenbude drehen solange den Bass raus und dann genüsslich wieder rein, um die geifernden Spatzen von den Dächern zu fegen. Frittenbudes stilistische Offenheit ist weder neu noch beschränkt sie sich rein auf die Musik. Sie war, ist und bleibt das beste Gegenmittel gegen die scheuverklappte Gesamtsituation. Frittenbude sind nicht immer dagegen, aber selten dafür. Und sehen keinesfalls schwarz-weiß. Über das engagierte Sloganeering ihrer früheren Alben wurden allzu oft die lyrische Substanz ihre Texte übersehen – sei’s drum, der Zweck heiligte selbst das Gekrittel. Küken des Orion gibt sich aber nicht mehr mit Verdaulichem zufrieden, will quer durch den Magen geschoben werden. Wenn die Dinge komplexer werden, müssen die Kommentare komplizierter werden. Die Anleitung zum Selberdenken wird von Frittenbude nicht vorgeschrieben. Alles andere wäre auch widersinnig. Frittenbude ist immer noch das, was ihr draus macht. Nur ein bisschen mehr davon. Also, was heißt das alles jetzt noch mal? Das heißt das: »Michael Jackson Hatte Recht«: Du bist nicht allein. Frittenbude werden bei euch sein. Sie sind so klar wie noch nie, sie sind so da wie noch nie. Alles wird neu.
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Sun, 14 Jun 2015 00:00:00 +0000 http://www.djtunes.com/frittenbude/stuerzende-helden